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TRANSPORT EINES INJEKTOR 1 ZYKLOTRONS

Das Projekt startete in 2013 mit ersten Gesprächen. Der Transportauftrag wurde in 2015 vertraglich abgeschlossen und in 2016 mit einem umfassenden technischen und logistischen Konzept ergänzt.

Die Verladung, das Einschweißen und das versandgerechte Stauen und Laschen der radioaktiven Komponenten (UN 2912 und UN 3321) des Injektor 1 auf Schwerlast-LKWs und in 20-Fuß-IP-2-Container erfolgte zu Beginn 2017. Insgesamt mehr als 800 Tonnen Material, inklusive der Eisenmagnete (mit einem Einzelgewicht von bis zu 50 Tonnen), dazu Röhren, Armaturen, Ventile sowie Schaltschränke und übergroße Teile, wurden sicher in Container verpackt, sodass diese nach den Vorschriften des IMDG-Code und den Pack-Richtlinien auf dem Schiff verstaut werden konnten. Im Anschluß fand der Seetransport nach Shanghai statt.

In Übereinstimmung mit dem logistischen Konzept der DAHER PROJECTS GmbH, wurde das Material in drei Transportabschnitte aufgeteilt: Der erste Abschnitt im September 2017 umfasste drei Schwerlast-LKWs, vier LKWs zum Transport von überdimensionalen Teilen und zwei 20-Fuß-Container. Das Material wurde von PSI, Villigen/ Schweiz über Basel nach Hanau transportiert und dort in einem gesicherten Bereich zwischengeparkt, um danach zum Weitertransport über die Deutsch/ Belgische Grenze zum Hafen Antwerpen/ Belgien gebracht zu werden.

In Antwerpen wurde die Ladung verzollt und auf ein Seeschiff der chinesischen Reederei COSCO umgeladen. Der zweite Transportabschnitt umfasste drei Schwerlast-LKWs und sechs 20-Fuß-Container, mit den beiden, als Break Bulk auf das Schiff verladenen, 50 Tonnen Magneten.

Der dritte Teilabschnitt des herausfordernden Transports verband drei Schwerlastteile, jedes mehr als 50 Tonnen, ein überdimensionales Transportteil und vier 20-Fuß-Container zum Hafen Antwerpen/ Belgien und im Anschluß weiter nach Shanghai/ China.

Der komplette Transportverlauf mit seinen Teilabschnitten wurde erfolgreich abgewickelt und zur vollsten Zufriedenheit unseres Kunden ausgeführt
Für die letzten 12 km benötigte der Transportverband 3 ½ Stunden zur erfolgreichen Überführung ins Umspannwerk.